Wiedereingliederung

Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel anders setzen. (Aristoteles)

Wiedereingliederung – bedeutet mehr als eine Handvoll Wasser unter dem Kiel

Neben der gesetzlichen Verpflichtung (Neuntes Buch Sozialgesetzbuch § 167 SGB IX) ist es für verantwortungsbewusste Unternehmen eine Selbstverständlichkeit, den beruflichen Wiedereingliederungsprozess Langzeit erkrankter Mitarbeiter nicht nur anzubieten, sondern individuell zu begleiten. Ein langfristig erfolgreicher BEM-Prozess kann bis zu 6 Monate dauern und ist nicht nur für betroffene Mitarbeiter sehr herausfordernd, sondern kostet dem Arbeitgeber auch viel Zeit. Damit diese Maßnahme zum gewünschten Erfolg führt, ist es wichtig, so individuell wie möglich vorzugehen. Das beinhaltet neben dem strukturierten Vorgehen, einen regelmäßigen Austausch aller Beteiligten (Arbeitgeber, Personalchef/in, Betriebsrat, Betriebsarzt, Hausarzt, usw.), zur Optimierung der Maßnahme. Speziell bei diesen Gesprächen ist meine Erfahrungskompetenz sehr wertvoll, um gerade aus der Perspektive Betroffener zu argumentieren und möglichen kräftezehrenden Herausforderungen, die zum Scheitern führen können, vorzubeugen.

Vorteile für den Arbeitgeber

  • Imagegewinn
  • Einsparung Lohnfortzahlungskosten
  • Senkung krankheitsbedingter Ausfallzeiten
  • Erhöhung der Mitarbeiterbindung
  • Verringerung der Fluktuation

„Hamburger Modell“ Wiedereingliederungsangebot in der Praxis

  1. Wiedereingliederungsplan
    1. Analyse IST-Situation
    2. Mögliches Vorgehen
    3. Notwendige Maßnahmen
  2. Praktische Umsetzung
  3. Optimierungsgespräche
  4. Abschluss

Nutzen für den Arbeitnehmer

  • Entspannte Wiedereingliederung in Stufen
  • Rückenstärkung in der beruflichen Umorientierung
  • Aktiver Beitrag zum Erhalt des Arbeitsplatzes
  • Vorbeugung Krankheitsrückfall
  • Individuelles Coaching nach Bedarf

Praxisbeispiel einer Wiedereingliederung nach Schicksalsschlag

  1. Beginn und voraussichtliches Ende der Eingliederung
  2. Festsetzung der Arbeitsstunden pro Tag/pro Woche
    zB. 3 Stunden an 3 Tagen
  3. Zweiwöchentliche Erhöhung um eine weitere Arbeitsstunde
  4. Abstimmungstreffen
    1. Tätigkeitsauflistung
    2. Klärung Umsetzbarkeit
    3. Einbeziehen bestehender und ggfs. neuer Einschränkungen
  5. Anpassungsmaßnahmen
  6. Abschluss zwischen 6 Wochen und 6 Monaten

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