Wiedereingliederungs-Coaching

Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel anders setzen. (Aristoteles)

Wiedereingliederung – Mit der Hand am Ruder gemeinsam durch Untiefen

Wir alle neigen dazu, Gedanken an mögliche Schicksalsschläge gar nicht erst aufkommen zu lassen. Gerade die schlagartigen und ungewollten Veränderungen mit tiefgreifenden Folgen gestalten die mögliche berufliche Rückkehr für beide Seiten herausfordernd. Als Arbeitgeber reicht eine Armlänge zur freundlichen Begrüßung in den aufregenden beruflichen „Neustart“ des Betroffenen.  Für diesen war es mitunter ein langer, steiniger und harter Genesungsweg, der zum Zeitpunkt der Eingliederung meist nicht komplett abgeschlossen ist. Was braucht eine Führungskraft, um einen gesundheitlich beeinträchtigten Mitarbeiter entlastend zu begleiten? Wie geht der Betroffene mit aufkommendem Stress um und wer ist dafür zuständig? Beide Perspektiven wahrzunehmen ist wichtig, damit die berufliche Wiedereingliederung gelingen kann.  Das gelingt mir besonders gut, weil ich beide Perspektiven aus eigener Erfahrung kenne.

Nutzen für Führungskräfte

  • Gemeinsame Vorbereitung auf das Wiedereingliederungsgespräch
  • Durch Hintergrundwissen Kompetenzen erweitern
  • Reduzierung eigener Ängste und Bedenken
  • Reflektion unbewusster „Erwartungshaltung“
  • Umgang mit Mitarbeiter-Emotionen
  • Motivierende Feedbackgespräche führen

Verständnisbrücke bilden

Gerade Führungskräfte tragen aktiv zur gelungenen Reintegration bei, deren Weichen bereits beim Rückkehrgespräch gestellt werden.  Nicht nur der Mitarbeiter steht unter Anspannung, auch das berufliche Umfeld kämpft mit Unsicherheiten. Der Umgang mit möglichen Krankheitsfolgen will gelernt sein. Meine Aufgabe als Coach ist es, Ihnen das notwendige Hintergrundwissen zu vermitteln, um Ängsten vorzubeugen, Überforderungsgefühlen entgegenzuwirken und eine gegenseitige Verständnisbrücke zu bilden.

Nutzen für den Arbeitnehmer

  • Unterstützung annehmen lernen
  • Überforderung aktiv entgegenwirken
  • Stress reduzieren
  • Positiver Umgang mit Belastbarkeitsgrenzen
  • Neuentdeckung von Stärken
  • Veränderte Situation akzeptieren
  • Blick für das Positive stärken
  • Perspektiven entwickeln

Praxisbeispiel einer Wiedereingliederung nach Schlaganfall

Ein 39-jähriger Mann, Abteilungsleiter, erlitt einen Schlaganfall im. Eine schnelle, durch seine Frau eingeleitete Erstversorgung, verhinderte schlimmeres. Er hatte Mühe zu sprechen und litt an einer linksseitigen Lähmung. Die anschließende Rehabilitation reduzierte die körperlichen Symptome. Die schnelle Ermüdung, schlechte Konzentrationsfähigkeit, sowie mangelnde Belastbarkeit, bedingten eine stufenweise Wiedereingliederung, gemäß Empfehlung der Reha-Einrichtung. Im Alltag litt er unter ausgeprägten Ängsten, die ihm den Schlaf raubten. Doch er redete nicht darüber, wollte stark sein.

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