Klippen umschiffen und Kurs halten – einmal Schlaganfall und zurück


Mein Name ist Meike Hörnke. Ich lebe seit mehr als 20 Jahren als „Norddeutsche Deern“ in München und arbeite als Coach, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Unternehmensberaterin für Fragen rund um das Gesundheitsmanagement.
Mein Fokus liegt vor allem bei Schlaganfall-Betroffenen und ihren Angehörigen. Wenn Sie rund um dieses Thema Fragen haben und Hilfe benötigen, sind Sie hier richtig.

Das Ruder rumreißen – nachhaltige Hilfe für Schlaganfall-Betroffene und Angehörige

Als Schlaganfall-Betroffene ist es meine Berufung und Leidenschaft, Menschen mit ähnlichem Schicksal sowie Ihre Angehörige empathisch zu unterstützen und zu therapieren sowie Unternehmen bei Wiedereingliederung- und Präventionsmaßnahmen zu beraten und zu begleiten.
Als Coach, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Unternehmensberaterin bringe ich folgende Weiterbildungen und Qualifikationen mit, um Ihnen auch fachlich kompetent zur Seite zu stehen:

  • Heilpraktikerin für Psychotherapie
  • Ausbildung zur mental imaginativen Traumatherapeutin (MITT)
  • Ausbildung zur Trauer-, Sterbe- und Krisenbegleitung
  • Ausbildung Gesprächspsychotherapie nach Rogers
  • Ausbildung zur Gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg
  • über 20-jährige Berufserfahrung auf Führungsebene in internationalen IT-Unternehmen

 


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Die Neumarkter Selbsthilfegruppe „Strohhalm – für Menschen nach Schlaganfall und Kopfverletzungen“ hatte gemeinsam mit den Selbsthilfegruppen „Sonnenschein“ aus Erlangen und Forchheim Frau Hörnke zum Workshop „Neue Wege nach dem Schlaganfall“ eingeladen. „Frau Hörnke gestaltete den Workshop kompetent, erfrischend authentisch – der Nachmittag war für alle sehr anregend. Im Rahmen der brainWEEK werden wir Frau Hörnke im März 2018 wieder zu einem Vortrag nach Neumarkt einladen.“

Christine Hartwig, Selbsthilfegruppe „Strohhalm“

Wind und Wetter ausgeliefert – mein Schlaganfall und seine Folgen

Schlaganfall – ein Name, der passender nicht sein könnte, denn wie ein Schlag aus heiterem Himmel traf es mich im Alter von 40 Jahren: Ich erlitt völlig unerwartet einen Hirnschlag, der mein gesamtes Leben verändern sollte. Ich war damals schlank, sportlich und arbeitete erfolgreich als Assistentin der Geschäftsleitung in einem internationalen Konzern. Privat war ich glücklich verheiratet und Mutter eines wunderbaren kleinen Jungens. Doch von einer Minute auf die andere war das Leben, das ich gekannt und geliebt hatte, vorbei.

 

„Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.“

Francis Picabia


Wie ein Schiff ohne Kompass und Steuer – ein Schlag, der sitzt und nachwirkt

Der Schlaganfall zerstörte unwiderruflich und bei vollem Bewusstsein einen Teil meines Gehirns. Er stellte mein gesamtes privates und berufliches Leben auf den Kopf. Mit Hilfe des Krankenhaus-Teams und einer anschließenden Reha ging es mir körperlich zwar schnell wieder besser, so dass ich bald nach Hause zurückkehren konnte. Im Alltag angekommen, fühlte ich mich jedoch überfordert, unverstanden und litt bald unter Depressionen. Die Angst vor dem nächsten Schlaganfall war stets allgegenwärtig.


Kursänderung nach dem Schlaganfall – Grenzen gegen Überforderung setzen

Da ich nicht unter den typischen äußerlichen Symptomen wie Lähmungserscheinungen oder Sprachstörungen litt, verstand mein Umfeld oftmals nicht, dass ich auch nach den Reha-Maßnahmen mit erheblichen Einschränkungen zu kämpfen hatte. Besonders im Arbeitsumfeld führte das dazu, dass Vorgesetzte und Kollegen dieselben Anforderungen an mich stellten, wie vor meiner Erkrankung. Doch ich war nicht mehr dieselbe. Um mich selbst vor Überforderung und einem möglichen weiteren Schlaganfall zu schützen, musste ich lernen, Grenzen zu setzen. Das forderte mir viel ab. Um das zu bewältigen, nahm ich psychologische Hilfe in Anspruch, doch meine negativen Gefühle blieben. Jahrelang litt ich unter Ängsten, Panikattacken, Konzentrationsschwäche, bleiernder Müdigkeit und Reizbarkeit. Ich arbeitete langsamer, war weniger belastbar und machte mir Sorgen um meine Arbeitsplatzsicherheit. Auch mein Familienleben litt darunter. Dennoch blieb ich immer aktiv und suchte weiter nach meinem persönlichen Schlüssel zum Glück. Zufällig erfuhr ich von einem besonderen Coaching, das mein Leben nachhaltig verändern sollte. Ich begann, mich neu zu orientieren.


Anker lichten und Segel setzen – aktiv gegen die Angst nach dem Schlaganfall

In der Anerkennung meiner Grenzen, fand ich schlussendlich die Kraft, neue Perspektiven zu entdecken und neue Wege zu beschreiten. Ich begriff, dass sich gerade in schwierigen Situationen verborgene Fähigkeiten am ehesten aufspüren und einsetzen lassen. Für mich bedeutete das einen wahren Neuanfang.
Nach zahlreichen Ausbildungen verbinde ich heute all meine Erfahrungen, sowie meine erworbenen Fachkenntnisse miteinander und arbeite glücklich, sowohl als Coach als auch als Heilpraktikerin für Psychotherapie, sowie als Referentin für Unternehmen.
Gerne stehe ich auch Ihnen beratend und begleitend zur Seite, damit auch Sie Ihren persönlichen Weg zurück in ein erfülltes Leben finden und Ihr eigener Coach werden können.

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